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categories: ["Datengarten"]
tags: ["Codecs", "Messenger", "Voice", "Crypto", "Datengarten", "Veranstaltung"]
series: "Datengarten"
title: "Datengarten 115"
no: 115
subtitle: "tin can phone, Spaß mit ultra low bandwidth codecs"
speaker: "erdgeist"
date: 2025-11-22T19:00:00+01:00
event:
start: 2025-11-26T20:00:00+01:00
end: 2025-11-26T21:30:00+01:00
location: CCCB
language: de
streaming: true
recording: https://streaming.media.ccc.de/datengarten/cccb
draft: false
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Der Voice-Codec "codec2" bietet eine experimentelle Konfiguration von 450 bps und eine Produktions-Konfiguration von 700 bps an. Wie kann man darauf aufbauend einen sicheren offline betreib-baren Voice-Messenger bauen und zu welch anderen Projektideen lädt ein Codec ein, der fast drei Sekunden Audio in einer einzelnen SMS versenden könnte?
Die unter Amateurfunkern beliebte Software-Bibliothek FreeDV hat unter Mithilfe von Erlanger Ingenieurs -Studenten den mitgelieferten Voice-Codec "codec2" [1] auf atemberaubende 450 Bit pro Sekunde gedrückt [2]. Diese Kompressionsrate erlaubt einen frischen Blick auf bisher unrealistische Bearer für Sprachnachrichten, die wir in dem Vortrag beleuchten wollen.
Um diese ultraleichten Pakete für Verschlüsselung und Transport nicht wieder unnötig durch Metadaten aufzublasen, müssen standardisierte Mechanismen außen vor bleiben. Wir wollen daher einen Blick darauf werfen, wie sich ein experimenteller Messenger darauf aufbauen lässt.
Doch auch die seit zwei Jahren kleinste offiziell von "codec2" unterstützte Bitrate von 700 bps lässt genug Raum für einen robusteren und wahrscheinlich besser verstehbaren Chat mit bis zu 2400 bps lächelt uns sogar eine Komfortvariante an. Wir drehen an den Reglern und lassen uns von der Mathematik erklären, wie dick die Bindfäden zwischen den Blechdosen sein müssen, um die Sprache zu übertragen.
Zuletzt bringt der Codec einige nützliche grundlegende Modelleigenschaften mit. Die für 40 Millisekunden Audio benötigten 18 Bit lassen sich prima randomisieren und durch den harten Fokus auf die Kompression von Sprache erlaubt es Codec2, daraus nach menschlicher Sprache klingendes Zufallgebrabbel mit minimalem Aufwand zu erzeugen. Während einer vertraulichen Konversation durch ein Mobiltelefon abgespielt, kann Belauschen und automatisches Transkribieren damit deutlich erschwert werden.
[1] https://github.com/drowe67/codec2
[2] https://www.rowetel.com/?p=6212

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@ -21,7 +21,7 @@ Wir wollen die Menschen kennenlernen, bevor sie ein Mitglied im Verein werden ko
Das Verfahren in etwa ist wie folgt (in chronologischer Reihenfolge):
* Du bist immer mal wieder an offenen Tagen im [Club Discordia](/page/clubdiscordia/) da, und lernst Leute kennen.
* Du bist immer mal wieder an offenen Tagen im [Club Discordia](/veranstaltungen/clubdiscordia/) da, und lernst Leute kennen.
* Du sprichst mit den 'regulars' und wirst ein Teil der aktiven Community.
* Danach kannst Du einen Mitgliedsantrag ausfüllen und abgeben.
* Der Vorstand wird die Mitglieder auf der internen Mailingliste nach einem Meinungsbild befragen